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Migration in der Ems Dollart Region

Zweite Konferenz des Geschichtsnetzwerks

Datum: Donnerstag 6. April 2017

Ort: Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft, Lingen (D)

 

Das Geschichtsnetzwerk stimuliert die Zusammenarbeit in Bezug auf die regionale Geschichte und das kulturelle Erbe in den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland. Der Schwerpunkt der zweiten Konferenz des Geschichtsnetzwerks lag auf dem Thema Migration. Zudem wurden die Ergebnisse zweier Projekte vorgestellt, die im Rahmen eines INTERREG-Antrags erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Ganz im Zeichen grenzüberschreitender Migration in den Nord-Niederlanden und in Nordwestdeutschland stand dieser Tag. Die zweisprachige Publikation „Migration in der Ems Dollart Region. Lernen und arbeiten jenseits der Grenze“ wurde präsentiert. Volkskundler und Historiker der Emsländischen Landschaft haben in enger Zusammenarbeit mit dem Emslandmuseum Lingen verschiedene Beiträge in dieser Publikation zusammengefasst. Drei Autoren stellten ihre Ergebnisse vor. Die Buchpräsentation war Teil der Projekte innerhalb des Netzwerks und durch die fünfte Runde des INTERREG-Programms ermöglicht. Zudem wurden weitere Netzwerkprojekte vorgestellt. Meindert Schroor von der Waddenacademie präsentierte die wissenschaftliche Inventarisierung und Forschungsagenda zur Migrationsgeschichte im Wattenmeer-Raum.

Jannis Panagiotidis und Christoph Rass waren die Hauptsprecher dieser Veranstaltung. Beide Professoren gehören zum Institut für Migrationsgeschichte und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sie verknüpften ihre Beiträge mit der aktuellen Situation.  Prof. Panagiotidis führte einige Parallelen zwischen früheren und der aktuellen Flüchtlingskrise auf. Prof. Rass stellte Schulprojekte vor, in denen Schüler die Migrationsgeschichte ihrer eigenen Familie erforschten.

Mit der zweiten Konferenz wurde die erste Phase des Geschichtsnetzwerks abgeschlossen. Im Frühling und Sommer 2017 wird die nächste Phase vorbereitet und dasThema Migrationsgeschichte weiter bearbeitet. Zudem sind weitere Themen wie Kulturgeschichte und Landschaftsgeschichte ins Auge gefasst. Das Netzwerk fungiert als Plattform und steht offen für Personen und Organisationen, die ein Projekt zu dem Thema grenzüberschreitende Geschichte organisieren wollen.

 

 

 

Programm

10.00     Empfang mit Kaffee/Tee
10.30     Grußwort Hermann Bröring, Präsident der Emsländischen Landschaft
10.40     Eröffnung Marijn Molema, Koordinator Geschichtsnetzwerk, Fryske Akademy

10.50     Jannis Panagiotidis (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien, Universität Osnabrück): No Apocalypse Now, or: What Migration History Can Tell Us About The Current "Refugee Crisis"
11.50     Christoph Rass (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien, Universität Osnabrück): Identitätsangebote in der Migrationsgesellschaft. Vorstellung eines Modellprojekts in der Region Emsland/Bentheim

12.30     Mittagessen

13.00     Optional: Führung durch das Stadtarchiv Lingen oder durch das Emslandmuseum Lingen

13.30     Migration in der Ems Dollart Region. Lernen und arbeiten jenseits der Grenze: ein Projekt im Rahmen des Geschichtsnetzwerks, mit Präsentationen von Kerstin Kontny, Linda Wilken und Maleen Knorr.


14.20     Nieuwe perspectieven op de geschiedenis van migratie in het Nederlands-Duitse Waddengebied: ein Projekt im Rahmen des Geschichtsnetzwerks, mit Präsentationen von Meindert Schroor und Hidde Feenstra (Waddenacademie).

14.45     Ausblick

15.30     Getränk

 

 

Einladung und Wegbeschreibung

Die Einladung und eine Wegbeschreibung können auf niederländisch (pdf) und deutsch (pdf) heruntergeladen werden.