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'Tödden en Hollandgänger'

  

Das Fries Landbouwmuseum und das Emslandmuseum Lingen haben gemeinsam eine Ausstellung über die Tödden und Hollandgänger produziert. Die Präsentation zeigt die Geschichte und die Hintergründe der Arbeitsmigration zwischen Deutschland und den Niederlanden, speziell am Beispiel der norddeutschen Saisonarbeiter und der Wanderhändler in der Provinz Friesland. Sie schildert den Alltag und den Saisonablauf der Grasmäher und Torfstecher, Hausierhändler und Großkaufleute. Die lange Abwesenheit von Zuhause prägte nicht nur ihr Berufsleben, sondern auch die private Situation. Zum Schluss zeigt die Ausstellung die Situation der heutigen Wanderarbeiter in Friesland wie im Emsland, denn Migration ist eines der aktuellen Themen unserer Zeit.

Lesen Sie den Zeitungsartikel im Lingener Tagespost HIER.  

 

 

Erfolgreiche dritte Konferenz

  

Voller neuer Erkenntnisse und Inspirationen blicken wir auf die erfolgreiche dritte Konferenz des Geschichtsnetzwerkes zurück. Das Thema war 'Orte von grenzregionalem Bewusstsein'. Die fesselnden Beiträge am Morgen von Paul Wessels und José Martin (in Vertretung für Dirk Mulder) und die anregenden Impulse aus den Workshops am Nachmittag haben die Grundlage für die vertiefte Zusammenarbeit im Bereich der Regionalgeschichte und des regionalen Erbes in den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland erweitert. Wir danken allen Besuchern und Kollegen vor und hinter den Kulissen für ihren Einsatz und der Fryske Akademy für ihre Gastfreundschaft. Berichte und Präsentationen der Konferenz werden in Kürze hier online gestellt.

[Foto: Hindrik Sijens]

   

Das Geschichtsnetzwerk

Das Geschichtsnetzwerk stimuliert die Zusammenarbeit in Bezug auf die regionale Geschichte und das kulturelle Erbe in den nördlichen Niederlanden und Nordwestdeutschland. Durch das Organisieren von gemeinschaftlichen Aktivitäten und Forschungsprojekten werden Personen und Organisationen näher zueinander gebracht. Hierdurch entsteht gleichzeitig auch eine Agenda für die Zukunft. 

Unsere Zusammenarbeit trägt dazu bei, die unterschiedlichen historischen Perspektiven auf die Geschichte des Nordens der Niederlande und Nordwestdeutschlands miteinander zu verbinden. Dadurch arbeiten wir an der Geschichte eines europäischen Grenzgebietes - eine Geschichte die die Menschen zusammenbringt und grenzüberschreitenden Kulturtourismus fördert.